Privatbesitz
Ruine Wilbringen

Die Ruine Wilbringen, auch bekannt als Haus Wilbring, ist ein Anwesen in Waltrop im Kreis Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen. Während die Gebäude der Vorburg bewohnt sind, präsentiert sich das Haupthaus seit dem Ersten Weltkrieg als Ruine.
Geschichte+
Ursprünglich gehörte das Gut Wilbring den Herren von Kunsberg beziehungsweise Königsberg, bevor es in den Besitz der Familie von Goye überging. Im Jahr 1469 veräußerte Diederich von der Goye das Anwesen an die Dortmunder Bürgermeister Hengstenberg und Clepping. Von etwa 1535 bis 1608 war Wilbring im Besitz der Familie von Westrem. Am 29. Oktober 1608 erwarben Vincenz Rensing und Elisabeth Knippings das Gut für 10.400 Reichstaler. Rensing, ein Dortmunder Patrizier und späterer Statthalter des Vests Recklinghausen, ließ Wilbring 1609 neu erbauen. Nachfolgend wechselte das Gut durch Heirat und Kauf mehrfach den Besitzer, darunter die Familien von Westerholt (1626–1695) und von Horst (ab 1695). Ab 1773 bis 1856 war die Familie von Papen Eigentümer.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.6154, 7.4521