Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Werdenstein

Die Ruine Werdenstein, ein Bauwerk im Oberallgäu, steht auf einem Sandsteinhügel über dem Illertal. Obwohl heute nur noch wenige Mauerreste und der Torbau erhalten sind, war sie der Stammsitz der Herren von Werdenstein.
Geschichte+
Die Familie von Werdenstein, ursprünglich edelfrei, trat früh in den Dienst des Stiftes Kempten ein. Ein Hildebrand von Werdenstein wird 1239 urkundlich erwähnt. Ab 1350 bekleideten die Werdensteiner das Amt des Erbkämmerers des Stiftes. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts unterstellte sich die Familie dem Haus Österreich, um mehr Unabhängigkeit vom Fürststift zu erlangen und sich gegen die Grafen von Montfort zu behaupten. 1457 belagerte Graf Hugo von Montfort die Burg. Während des Bauernkrieges 1525 wurde die Burg geplündert, und Burgherr Georg hielt die Ereignisse in der „Werdensteiner Chronik“ fest. Nach dem Umzug der Familie nach Dellmensingen 1659 wurde die Burg nur noch von einem Verwalter bewohnt, diente aber bis 1782 gelegentlich als Sommersitz. 1785 verkaufte der letzte Freiherr von Werdenstein die Burg an die Grafen von Königsegg-Rothenfels.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.6041, 10.2447