Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Wartenstein (Pfäfers)

Auf einem steilen Felskopf oberhalb des Rheintals in der Schweiz liegt die Ruine Wartenstein, eine ehemalige Höhenburg. Ihr Name bedeutet „Stein, von dem Ausschau gehalten wird“.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Wartenstein reichen bis ins Jahr 1206 zurück, als sie im Auftrag von Konrad von Zwiefalten, dem Abt des Reichsklosters Pfäfers, errichtet wurde. Bereits 1208 findet sie erste Erwähnung, als Kaiser Otto IV. die Schirmvogtei über die Klostergüter an Heinrich von Sax verpfändete, bevor sie 1210 an Heinrich von Falkenstein überging. Im Jahr 1257 erwarb Abt Rudolf III. von Bernang die Vogtei für 300 Mark Silber vom Reich und der Familie von Sax zurück. Später, im 14. Jahrhundert, übernahmen die Grafen von Werdenberg-Heiligenberg die Rolle der Klostervögte. Eine Umgestaltung und Instandsetzung erfolgte 1341 unter Abt Hermann II. von Arbon, wobei auch eine Kapelle innerhalb der Festung entstand. Um 1430 diente Wartenstein Abt Gerold von Eroltzheim als Residenz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 46.9931, 9.5104