Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Vilbel

Die Ruine Vilbel, eine ehemalige Wasserburg, steht in Bad Vilbel im Wetteraukreis. Ihre Geschichte ist von Zerstörung und Wiederaufbau geprägt, bis sie im späten 18. Jahrhundert zur Ruine wurde und heute ein Kulturort ist.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Vilbel reichen bis ins 12. oder 13. Jahrhundert zurück, als sie als Wasserburg an der Nidda errichtet wurde, möglicherweise auf den Fundamenten einer älteren Turmhügelburg. Im Jahr 1399 erlitt die Burg eine erste Zerstörung, nachdem ihr Burgherr Bechtram V. von Vilbel wegen Raubzügen von den Grafen Ulrich V. von Hanau und Philipp von Falkenstein belagert und hingerichtet wurde. Eine Erneuerung erfolgte um 1420. Im Jahr 1503 ging die Anlage an die Eppsteiner über. Zwischen 1590 und 1803 diente die Burg als mainzischer Amtssitz und wurde im 16. sowie im 18. Jahrhundert abermals verstärkt und erneuert. Ihre Zerstörung erfuhr sie 1796 durch französische Truppen unter General Jean-Baptiste Kléber, woraufhin sie als Ruine verblieb.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.1850, 8.7448