Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Trimburg

Östlich von Trimberg, einem Ortsteil von Elfershausen im Landkreis Bad Kissingen, liegt die Ruine Trimburg auf dem Pfaffenberg. Sie ist etwa 60 Meter über der Fränkischen Saale gelegen.
Geschichte+
Der Bau des ältesten Teils, später als „Alte Burg“ oder „Leuchtenburg“ bekannt, begann 1135 unter Gozzwin von Trimberg. Ein Vorwerk am Fuße des Burgbergs, die „Niedernburg“ oder „Linsenburg“, wurde 1226 erstmals erwähnt, später jedoch zu einem Gutshof umfunktioniert und um 1640 zerstört. Ende des 12. Jahrhunderts erfolgte eine westliche Erweiterung der Burg, bei der auch Material der Vorgängerbauten verwendet wurde. Die Herren von Trimberg, deren Geschlecht um 1018 erstmals urkundlich erwähnt wurde, verlehnten ihre Burg bereits 1226 an das Hochstift Würzburg und schenkten diesem 1279 die gesamte Anlage. Nach dem Aussterben der Trimberger um 1376 ging ihr Besitz vollständig an das Hochstift über. Im Bauernkrieg um 1525 wurde die Trimburg von aufständischen Bauern eingenommen und zerstört, aber unter Bischof Julius Echter 1529 weitgehend neu aufgebaut. Auch der Dreißigjährige Krieg hinterließ seine Spuren, doch der Wiederaufbau nach 1648 führte zu einer wohnlicheren, schlossähnlichen Gestaltung. Nach der Säkularisation 1803 kam die Trimburg an Bayern und wurde auf Abbruch verkauft, was zu ihrem heutigen Ruinenzustand führte. König Ludwig I. veranlasste ab 1833 Sicherungsmaßnahmen, und die Burg entwickelte sich zu einem Ausflugsziel mit Sommerwirtschaft.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.1357, 9.9813