Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Thierstein

Die Ruine Thierstein, einst eine Burg, steht heute auf einem Bergsporn über dem Ort Thierstein in Bayern. Ihre Geschichte ist eng mit den Notthafften und den Auseinandersetzungen um das Egerland verbunden.
Geschichte+
Die erste Erwähnung der Burg Thierstein erfolgte im Jahr 1340. Sie wurde von Albrecht XI. Notthafft als Verwaltungssitz errichtet, nachdem sein Vater, Albrecht VI. Notthafft von Wildstein, 1310 von König Heinrich VII. zum Reichsforstmeister im Egerland ernannt worden war. Die Notthafften gerieten in langwierige Fehden mit der Stadt Eger, die ebenfalls das Forstmeisteramt beanspruchte. Um diese Konflikte zu finanzieren, mussten sie ihren Besitz schrittweise verkaufen. Ende des 14. Jahrhunderts ging die Burg Thierstein an Markgraf Wilhelm I. von Meißen über und gelangte 1415 in den Besitz der Hohenzollern. Im Bayerischen Krieg von 1462 wurde das Dorf Thierstein vom damaligen Amtmann angezündet, um feindlichen Truppen die Deckung zu nehmen. Der Bergfried der Burg wurde 1497 Teil eines Verteidigungssystems.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.1079, 12.1031