Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Strassberg (Malix)

Die Ruine Strassberg, eine Anlage des 13. Jahrhunderts, liegt auf einem Hügel bei Malix im Kanton Graubünden. Sie war ein strategisch wichtiger Punkt an einer alten Handelsroute.
Geschichte+
Der Name Strassberg, der im 13. Jahrhundert in verschiedenen Schreibweisen auftaucht, verweist auf die Bedeutung der Burg an der historischen Verbindungsstraße zwischen Rom und Deutschland. Bereits 1275 wird die Anlage als „castrum dictum Strasceberch“ erwähnt. Die Burg diente wiederholt als Zollstation, wie eine Erwähnung aus dem Jahr 1413 belegt. Die ältesten Bauteile der Hauptburg stammen vermutlich aus der Zeit um 1200, während der Umbau und der Bau des Turmes im 13. Jahrhundert erfolgten. Ursprünglich Sitz der Herren von Strassberg, die 1253 erstmals bezeugt sind, gelangte die Burg 1275 in den Besitz der Freiherren von Vaz. Nach dem Aussterben der Vazer um 1339 fiel Strassberg durch Erbschaft an die Toggenburger, die unterhalb der Burg eine Zollstation einrichteten. Nach dem Tod des letzten Toggenburgers im Jahr 1436 ging die Burg an Graf Wilhelm IV. von Montfort-Tettnang über.
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Lage: 46.8063, 9.5338