Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Steckelberg (Ramholz)

Die Ruine Steckelberg, auch bekannt als Ruine Ramholz, liegt nahe dem Ortsteil Ramholz von Schlüchtern.
Geschichte+
Die Geschichte der Steckelberg reicht weit zurück. Eine Vorgängeranlage, der Stammsitz der Herren von Steckelberg, existierte von 1131 bis 1391 auf einem nahegelegenen Ausläufer des Breiten First. Zwischen 1240 und 1276 befand sich die Burg kurzzeitig im Besitz des Bistums Würzburg, bevor sie 1274 an Graf Reinhard I. von Hanau verpfändet wurde. Im Jahr 1276 wurde die Burg auf Befehl König Rudolfs I. zerstört, da sie angeblich als Raubritternest diente und den Landfrieden bedrohte. Trotz des königlichen Verbots, die Burg wieder aufzubauen, errichtete Ulrich von Hutten im Jahr 1388 die heutige Burganlage einige hundert Meter versetzt. Nach Ulrichs Tod ging die Burg in den Besitz der gesamten Familie über. Im Jahr 1458 wurde die Burg nach einem Streit mit dem Lehnsherren Würzburg belagert und erobert, jedoch bereits 1459 nach einem Vergleich zurückgegeben und wiederaufgebaut. Hier wurde 1488 der Humanist Ulrich von Hutten geboren. Im Bauernkrieg 1525 scheiterten aufständische Bauern an der Belagerung. Ab Mitte des 16.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.3372, 9.6206