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Ruine Sonnewalde

Die Ruine Sonnewalde, einst eine bedeutende Burganlage, erhebt sich in der gleichnamigen Stadt im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Ihre Geschichte reicht weit zurück und zeugt von einer bewegten Vergangenheit, die von wendischen Ursprüngen bis zur Enteignung im 20. Jahrhundert reicht. Heute beherbergt die sanierte Ruine eine Bibliothek und ein Museum und ist ein zentraler Anziehungspunkt der Region.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung Sonnewaldes erfolgte im Jahr 1255 in einer Verkaufsurkunde zwischen Johannes von Sunnenwalde und dem Kloster Dobrilugk. Es wird vermutet, dass die Anlage als wendische Sumpfburg deutlich älter ist und bereits vor dieser Zeit eine deutsche Besiedlung und der Ausbau zu einem Burgwardium stattfanden. Die Familie von Sunnenwalde veräußerte die Herrschaft zwischen 1318 und 1328 an die Familie de Ileburg. Im Jahr 1481 erwarb Hans von Minckwitz Sonnewalde vom sächsischen Herzog Albrecht, was zu Konflikten mit dem Königreich Böhmen führte, das die Lausitz und damit auch Sonnewalde als zugehörig beanspruchte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.6970, 13.6433