Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Solavers (Seewis)

Oberhalb von Seewis im Prättigau im Kanton Graubünden, Schweiz, liegt die Ruine Solavers, eine ehemalige Burg. Markant ist eine lange Wehrmauer, die einst die Anlage schützte.
Geschichte+
Die Ursprünge der Anlage reichen bis in die romanische Zeit zurück, als hier eine der Jungfrau Maria geweihte Kirche entstand, die als Mutterkirche für Seewis und Fanas diente. Im 13. Jahrhundert wurde Solavers zum Herrschaftszentrum im unteren Prättigau, als Ulrich von Aspermont die Burg in Besitz nahm. Durch eine Güterteilung gelangte die Anlage 1344 an die Grafen von Toggenburg, die sie gelegentlich bewohnten. Nach dem Tod des letzten Toggenburgers, Friedrich VII., im Jahr 1436 wechselte Solavers mehrfach den Besitzer, darunter Wilhelm von Montfort-Tettnang und Heinrich von Sax-Misox. Später verkaufte Graf Hugo von Werdenberg die Burg an Sigmund von Österreich. Mit der Reformation im Prättigau wurde die Marienkirche aufgegeben, obwohl sie bis ins späte Mittelalter als Filialkirche weiterbestand.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 46.9833, 9.6444