Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Schwarzenstein (Obersaxen)

Die Ruine Schwarzenstein in Obersaxen, Graubünden, ist eine historische Burgruine. Sie ist Teil der Besiedlungsgeschichte der Region, in der deutschsprachige Siedler auf rätoromanisches Gebiet trafen.
Geschichte+
Die genaue Entstehungsgeschichte der Burg Schwarzenstein ist nicht durch schriftliche Dokumente belegt. Es wird angenommen, dass sie eine Gründung der Freiherren von Rhäzüns war und erstmals im Jahr 1289 als deren Besitz erwähnt wurde. Die Burg spielte eine Rolle in den Besitzstreitigkeiten in Obersaxen, was die Präsenz von Rhäzünser Dienstleuten notwendig machte. Ein Beispiel hierfür ist die Fehde, in der Heinrich von Löwenstein die Burg an Heinrich Brun von Rhäzüns verlor, sie aber später zurückgeben sollte. Das Mauerwerk deutet auf eine Erbauung um die Mitte des 13. Jahrhunderts hin. Die Anlage wurde vermutlich zweimal umgebaut und erweitert. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde Schwarzenstein wahrscheinlich aufgegeben, nachdem die Walser Siedler die niedere Gerichtsbarkeit erhielten und die Rhäzünser Ministerialen nicht mehr benötigt wurden. Im Jahr 1468 wurde nur noch ein Hof namens Schwarzenstein erwähnt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.7502, 9.0727