Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Rothenstein

Die Burg Rothenstein ist eine Burgruine über der Ortschaft Rothenstein, einem Ortsteil des bayerischen Kurortes Bad Grönenbach im schwäbischen Landkreis Unterallgäu in Bayern, Deutschland.
Erbaut wurde die Spornburg vermutlich Anfang des 11. Jahrhunderts, 1037 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Die Erbauer, die Herren von Rothenstein, waren um 1180 Dienstmannen des Kemptner Stiftes. Ab 1482 kam die Burg in Besitz der Reichsmarschälle von Pappenheim. Auf der Burg Rothenstein lebte auch Philipp von Pappenheim, welcher ab 1559 nahe der Burg die ersten calvinistischen Predigten in Grönenbach halten ließ. Während des Bauernkrieges 1525 wurde Burg Rothenstein von aufständischen Bauern eingenommen. Marschall Wolfgang von Pappenheim, sowie die Witwe des Marschalls Alexander von Pappenheim, mussten von der Burg Rothenstein während der Besetzung nach Kempten fliehen.
Während des Dreißigjährigen Krieges wurde 1632 neben dem Hohen Schloss in Bad Grönenbach, auch die Burg Rothenstein geplündert. Im Jahr 1646 war die Burg im Dreißigjährigen Krieg Hauptquartier des schwedischen Feldmarschalls Carl Gustav Wrangel. 1692 wurde die Burg für 65000 Gulden von Gustav von Pappenheim vom Stift Kempten erworben. 1803 wurde sie kurpfälzisch-bayerisch.
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Lage: 47.8644, 10.2018