Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Rodenberg (Menden)

Oberhalb des Flusses Hönne in Menden liegt die Ruine Rodenberg, einst eine Spornburg und Stammsitz der Herren von Rodenberg. Ihre Überreste sind mit den Machtkämpfen zwischen lokalen Adelsgeschlechtern und den Kölner Erzbischöfen verbunden.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Rodenberg reichen bis vor das Jahr 1249 zurück. Sie diente als Stammsitz des Ministerialengeschlechts der Herren von Rodenberg, die in der Region Menden über Besitz verfügten. Im Jahr 1272 erwarben die Rodenberger die Freigrafschaft Menden von den Grafen von Arnsberg. Aufgrund des Missbrauchs ihrer Rechte nutzte der Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg die Gelegenheit, die Burg unter seine Kontrolle zu bringen und mit eigenen Burgmannen zu besetzen. Bereits 1262 hatte er Menden zur Stadt erhoben, die jedoch nach der Schlacht von Worringen im Jahr 1288 vorübergehend zerstört wurde. Aus Geldnot wurde die Burg später an den Grafen von Berg verpfändet, der sie an die Grafen von der Mark weitergab. Erzbischof Wigbold von Holte gelang es, die Burg kurzzeitig wieder in erzbischöflichen Besitz zu überführen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.4344, 7.8074