Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Rieshofen

Am südlichen Rand des Waltinger Ortsteils Rieshofen im Landkreis Eichstätt in Oberbayern befindet sich die Ruine Rieshofen, eine ehemalige hochmittelalterliche Wasserburg. Von der einstigen Anlage sind heute noch Mauerreste und der Bergfried erhalten.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Rieshofen reichen bis etwa 1290 zurück, als sie als Sitz der Herren von Rieshofen, einer Dienstmannenfamilie des Hochstifts Eichstätt, errichtet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Familie 1337 mit „Pertholt de Rodeshouven“. Bereits 1310 sah sich die Witwe Elsbeth von Rieshofen gezwungen, das Lehen an das Eichstätter Domkapitel zu verkaufen, obwohl ihre Söhne noch lebten. Das Domkapitel setzte fortan Pfleger auf der Burg ein, darunter 1346 Ritter Ulrich von Morsbach und 1406/07 Burkhard Reichtershofer. Um 1484 wurden letztmals Instandhaltungsarbeiten an der Brücke durchgeführt. Schon 1561 wurde die Anlage als „Burgstall“ bezeichnet, was auf ihren ruinösen Zustand hindeutet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.9325, 11.3066