Schloss/BurgHitzkirch

Ruine Richensee (Hitzkirch)

Ruine Richensee (Hitzkirch)

Die Ruine kann besichtigt werden

In Hitzkirch, Kanton Luzern, steht die Ruine Richensee, ein Megalithturm, der einst das Zentrum einer kleinen Siedlung bildete. Dieses Bauwerk, oft als "Römerturm" bezeichnet, ist eine gut erhaltene Erinnerung an vergangene Zeiten.

Geschichte+

Die Ursprünge der Burg Richensee liegen im 13. Jahrhundert. Im Jahr 1237 vereinbarten die Grafen von Kyburg und das Stift Beromünster den Bau einer Befestigungsanlage bei Ermensee, die sich später zur Siedlung Richensee entwickelte. Um 1240 wurde der Turm errichtet. Um 1300 erlebte Richensee seine Blütezeit. Im Sempacherkrieg (1386) geriet der Ort zwischen die Fronten: Zunächst suchten die Einwohner Schutz bei Luzern, doch nach der Besetzung durch österreichische Truppen wurde Richensee geplündert und niedergebrannt, wobei viele Eidgenossen fielen. Dies führte zum Verlust des Stadtrechts. 1415 fiel die Siedlung an Luzern und wurde später Teil des Freiamts. Im Jahr 1920 ließ der Kanton Luzern den Turm restaurieren, um seine historische Substanz zu bewahren.

Lage+

Die Ruine Richensee befindet sich in Hitzkirch im Bezirk Hochdorf, Kanton Luzern, Schweiz, auf einer Höhe von etwa 463 m über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Besucher können die Ruine Richensee besichtigen. Der Megalithturm, der noch heute über 16 Meter hoch aufragt, vermittelt einen Eindruck der mittelalterlichen Baukunst.

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Quelle: swisscastles.ch

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Lage: 47.2202, 8.2518