Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Reichenbach (Lichtenau)

Auf dem Schlossberg bei Lichtenau im nordhessischen Werra-Meissner-Kreis liegt die Ruine Reichenbach, eine einstige romanische Burganlage.
Geschichte+
Die Ursprünge der Anlage reichen bis ins 5. Jahrhundert zurück, als Chatten hier eine Wallburg errichteten. Um 750 bis 1219 befand sich der befestigte Berg wahrscheinlich im Besitz der Grafen Gozmar, die ab der Mitte des 11. Jahrhunderts eine Burg anlegten und sich ab 1089 Grafen von Reichenbach nannten. Im Jahr 1207 schenkten die Grafen von Reichenbach-Wegebach-Ziegenhain die Klosteranlage und den zugehörigen Besitz dem Deutschen Orden. Durch die Heirat von Friedrich, einem Ludowinger Landgrafensohn, mit der Erbtochter Luitgard von Ziegenhain-Reichenbach im Jahr 1185 gelangte die Burg in den Besitz der Ludowinger. Dies führte zu Konflikten mit dem Mainzer Erzbischof, der 1189/90 die Hälfte der Burg erwarb. Die Burg war mehrfach Schauplatz von Auseinandersetzungen, so um 1220 und 1225. Im Thüringisch-Hessischen Erbfolgekrieg 1249 eroberten Truppen für den späteren Landgrafen Heinrich von Hessen die Burg. Danach blieb sie hessisch, wurde aber mehrfach verpfändet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.1688, 9.7534