Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Pontaningen (Tujetsch)

Die ehemalige Burganlage Pontaningen befindet sich auf einer steil abfallenden Felsrippe im Vorderrheintal in der Schweizer Gemeinde Tujetsch im Kanton Graubünden. Ihre Ursprünge lassen sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen.
Geschichte+
Die genaue Entstehungszeit der Burg Pontaningen ist nicht schriftlich überliefert, doch wird aufgrund ihrer Bauweise eine Errichtung um das Jahr 1200 vermutet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Ministerialengeschlecht derer von Pontaningen im Jahr 1252 mit Ritter Wilhelm. Diese Familie diente oft dem Kloster Disentis in verschiedenen Funktionen, trat aber 1278 auch als dessen Gegner auf. Im Jahr 1300 findet die Burg selbst eine Erwähnung, als Abt Nikolaus von Disentis Leibeigene in der Nähe des „castrum Bultringen“ an das Kloster Wettingen übertrug. Heinrich von Pontaningen war 1391 Klostervogt, und Wilhelm fungierte zu Beginn des 15. Jahrhunderts als Amman von Disentis. Eine Persönlichkeit war Peter von Pontaningen, der von 1402 bis 1438 Abt von Disentis war und an der Gründung des Oberen Bundes beteiligt war, welcher 1424 zum Grauen Bund führte. Das Geschlecht der von Pontaningen ist bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts nachweisbar.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 46.6705, 8.7469