Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Ober-Ruchenberg (Trimmis)

Die Ruine Ober-Ruchenberg, eine einstige Festung im schweizerischen Kanton Graubünden, steht auf einem bewaldeten Hügel über dem Wanderweg von Trimmis nach Chur. Sie ist heute frei zugänglich.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Ruchenberg datiert auf das Jahr 1328, als ein Priester namens Arnold Sassin vor ihren Mauern erschlagen wurde. Bereits im 13. Jahrhundert tauchten die Herren von Ruchenberg in historischen Dokumenten auf, darunter die Ritter Albero und Detrich de Ruhin-berg. Im Jahr 1370 tötete Johann von Ruchenberg seine Schwester Katharina, was dazu führte, dass seine Lehensgüter der Feste Trimmis zugeschlagen wurden. Obwohl die Ruchenberg 1395 noch bischöfliche Wiesen als Lehen besaßen, war die Burg selbst nicht mehr in ihrem Besitz, und das Geschlecht starb vermutlich kurz darauf aus. Im 15. Jahrhundert ging die Burg durch verschiedene Hände, darunter Dietegen von Marmels (1409) und ein Vogt der Herren von Sigberg (1444). 1521 verpfändete Ulrich von Schlandersberg das Burgstall Ruchenberg, und 1522 erwarb Josua von Beroldingen die Anlage, die zu diesem Zeitpunkt wohl schon unbewohnt war. Johannes Stumpf bezeichnete sie 1548 bereits als Ruine.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.8808, 9.5720