Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Münzenberg
Die Ruine Münzenberg, auch bekannt als Münzenburg oder Wetterauer Tintenfass, zählt zu den bedeutendsten hochmittelalterlichen Burganlagen Deutschlands. Ihre beiden Bergfriede prägen das Landschaftsbild der Wetterau. Die Anlage, die zur Sicherung der nördlichen Wetterau auf einem ovalen Basaltrücken errichtet wurde, ist ein Beispiel staufischer Baukunst.
Geschichte+
Die Geschichte der Burg Münzenberg beginnt im 12. Jahrhundert. Nach der Schenkung des unbesiedelten Münzenbergs durch die Abtei Fulda im Jahr 1151 verlegte Konrad II. von Hagen und Arnsburg seinen Sitz hierher. Sein Sohn Kuno I. von Münzenberg, geboren 1151, nannte sich bereits nach der neuen Stammburg, die 1162 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Kuno I. war ein Vertrauter Kaiser Barbarossas und begleitete ihn auf Italienreisen. Unter seiner Ägide entstanden Teile der romanischen Anlage, darunter der östliche Bergfried und der Palas. Nach seinem Tod 1207 und dem kinderlosen Ableben seines Sohnes Ulrich II.
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Lage: 50.4512, 8.7763