Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Marstetten

Nordwestlich von Aitrach im Landkreis Ravensburg in Baden-Württemberg befindet sich die Ruine Marstetten, eine einstige Höhenburg. Ihre strategische Lage am Rande des Illertales und ihre historische Funktion als Grenzmarkierung.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Marstetten reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als sie vermutlich von einem Zweig der Markgrafen von Ursin-Ronsberg erbaut wurde. Schon um 838 diente der Ort als kemptische Markstätte und trennte das Illergau vom Nibelgau sowie das Gebiet des Stiftes Kempten vom Kloster Ottobeuren. Die Grafschaft Marstetten besaß die hohe Gerichtsbarkeit, wobei Memmingen als Gerichtsstand fungierte. 1281 war sie ein Lehen des Stiftes Kempten, 1351 gehörte sie den von Königsegg. Im Jahr 1525 wurde sie von Bauern geplündert und 1566 ging sie an die Reichserbtruchsessen von Waldburg über. Ihre endgültige Zerstörung erfuhr die Burg im Dreißigjährigen Krieg durch schwedische Truppen und wurde danach nicht wieder aufgebaut.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.9481, 10.0775