Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Mandach

Die Ruine Mandach, auch bekannt als Burg Weiler, liegt auf einem Felssporn über dem Mettmatal bei Ühlingen-Birkendorf. Von der einstigen Anlage sind heute nur noch wenige Überreste erhalten.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Mandach sind weitgehend unbekannt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie um 1352 im Zusammenhang mit Heinrich von Erzingen. Die Familie von Erzingen besaß die Burg bis zu ihrem Aussterben um 1501, woraufhin sie an Junker Lukas von Reischach verkauft wurde. Dieser veräußerte die Anlage an das Kloster St. Blasien, das sie fortan durch Vögte verwalten ließ. Im Jahr 1581 bezog Christoph von Mandach die Burg Weiler. Er verstarb um 1616, und seine Witwe Euphrosine vererbte 1610 ihre Rechte an das Kloster Riedern am Wald. Es wird angenommen, dass die Burg danach aufgegeben wurde. Der Name Mandach wurde vermutlich von dieser Familie abgeleitet.
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Lage: 47.7068, 8.2760