Schloss/BurgLißberg

Ruine Lißberg

Ruine Lißberg

Die Ruine kann besichtigt werden

Die Ruine Lißberg steht auf einem zentralen Kegel inmitten eines erloschenen Vulkankraters im Wetteraukreis in Hessen. Markant ist der runde Bergfried mit seiner kegelförmigen Spitze, der weithin sichtbar ist und im Volksmund als „Lißberger Krautfass“ bekannt ist.
Geschichte+

Die Ursprünge der Burg reichen ins 12. Jahrhundert zurück, als sie von den „Herren von Liebesberg“ errichtet wurde, die erstmals 1222 urkundlich erwähnt wurden. Mit dem Tod Friedrichs von Lißberg im Jahr 1396 erlosch dieses Geschlecht. Johann von Rodenstein, ein Schwager Friedrichs, übernahm die Burg und nannte sich fortan Johann von Rodenstein und Lißberg. Im Jahr 1415 eroberten die Grafen Johann II. und Gottfried IX. von Ziegenhain die Anlage gewaltsam und verkauften drei Jahre später die Hälfte an Landgraf Ludwig von Hessen. Nach dem Ableben des letzten Grafen von Ziegenhain, Johann II., im Jahr 1450, fielen Burg und Amt Lißberg vollständig an die Landgrafschaft Hessen. Im Zuge der hessischen Erbteilung von 1604 gelangten sie schließlich an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.3745, 9.0843