FestungLeisach

Ruine Lienzer Klause

Ruine Lienzer Klause

Privatbesitz

Die Ruine Lienzer Klause ist eine Festung in Osttirol, strategisch an einer Engstelle des Drautals bei Leisach gelegen. Obwohl sie nie direkt belagert wurde, spielte sie in den Franzosenkriegen eine Rolle.

Geschichte+

Die Lienzer Klause wurde erstmals zwischen 1241 und 1253 urkundlich erwähnt und gehörte den Bischöfen von Brixen. Sie diente dem Schutz ihrer Besitzungen vor den Grafen von Görz. Nach der Übernahme durch die Grafen von Görz und später durch Tirol wurde die Klause im 14. Jahrhundert auch Gerichtssitz. Im 15. und 16. Jahrhundert erfolgte ein Ausbau, insbesondere zur Abwehr der Osmanen. 1661, nach der Aufkündigung eines Waffenstillstands, wurde die Festung unter Christoph und Elias Gumpp modernisiert und mit Basteien verstärkt. Im 18. Jahrhundert verlor die Klause an Bedeutung, wurde 1782 aufgelassen und zum Verkauf angeboten.

Du möchtest mehr über dieses Objekt erfahren?

Die vollständige Beschreibung gibt es mit Premium — dazu Offline-Pakete, Audio-Guide und hochauflösende Bilder.

  • Alle Beschreibungstexte, auch die der ~17.700 Premium-Objekte
  • Audio-Guide: Beschreibungen unterwegs vorlesen lassen
  • AR-Sucher: Objekte durch die Kamera sehen, mit Entfernung und Richtung
  • Unbegrenzte Merkliste

14 Tage kostenlos testen, danach ab 2,99 € im Monat. Jederzeit kündbar.

Schon Premium und trotzdem gesperrt?

Die Anmeldung gilt je Adresse. Auf mobilegeschichte.de musst du dich einmal separat anmelden — dein Premium gilt dann auch hier.

Anmelden

Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 46.7957, 12.7232