Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Liebeneck

Oberhalb des Schwarzachtals nahe Mettendorf im mittelfränkischen Landkreis Roth befindet sich die Ruine Liebeneck, einst eine Turmburg. Ihre Geschichte ist eng mit dem Adelsgeschlecht der Absberger verbunden.
Geschichte+
Die Burg Liebeneck wurde von den Absbergern errichtet und 1346 erstmals urkundlich erwähnt. Ritter Gottfried (Götz) von Absberg trug bis 1351 den Beinamen „ze Liebenekke“. Sein Sohn Heinrich „von Rannburk“ (Rumburg) musste die Burg 1377 dem Pfalzgrafen Ruprecht I. als Lehen übergeben, nachdem er das Kloster Seligenporten angegriffen hatte. Obwohl Heinrich 1388 erneut Ansprüche erhob, entschied das Landgericht Sulzbach 1416, dass die Feste dem Pfalzgrafen Johann von Neumarkt zustehe. Die Burg wechselte mehrfach den Besitzer, darunter die Familien Kemnater, Rauscher, Pirkenfels, Perlein, Gluck und Köller.
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Lage: 49.0243, 11.3655