Die Ruine kann besichtigt werden
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Ruine Lichtenburg
Bei Ostheim vor der Rhön in Bayern liegt die Ruine Lichtenburg, deren Geschichte weit zurückreicht.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Lichtenburg datiert auf das Jahr 1159, als sie sich im Besitz einer Nebenlinie der Henneberger befand. Heinrich I. von Henneberg-Irmelshausen gilt als ihr mutmaßlicher Gründer, während der Minnedichter Otto I. von Henneberg-Botenlauben zu ihren bedeutendsten Burgherren zählte. Im Jahr 1230 wurde die Anlage als „Castrum“ bezeichnet. Unter dem Fuldaer Abt Heinrich VI. erfuhr die Burg 1315 eine Verstärkung ihrer Befestigungen und die Errichtung des Bergfrieds. Von diesem Zeitpunkt an diente die Lichtenburg als Verwaltungs- und Schutzsitz des Amtes Lichtenberg. Mitte des 14. Jahrhunderts fiel die Burg erneut an die Henneberger, genauer gesagt an den Familienzweig Henneberg-Römhild, bevor sie später in sächsischen Besitz überging. Der Bauernkrieg im 16. Jahrhundert führte zu erheblichen Zerstörungen, doch die Burg wurde rasch wiederaufgebaut. Der letzte Amtmann, Friedrich Sebastian von Stein, verließ die Lichtenburg 1680, woraufhin die Verwaltung des Amtes Lichtenberg nach Ostheim verlegt wurde und die Burg ihre Bedeutung als Amtssitz einbüßte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.4772, 10.2297