Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Lauterburg

Die Ruine Lauterburg, einst eine bedeutende Hangburg und später ein Jagdschloss, thront auf dem Spitzberg am Rande von Oberwohlsbach im Landkreis Coburg, Bayern. Heute ist sie ein zugängliches Zeugnis einer wechselvollen Geschichte und bietet Besuchern einen faszinierenden Einblick in vergangene Epochen.
Geschichte+
Die Ursprünge der Lauterburg reichen bis ins Jahr 1150 zurück, als an dieser Stelle eine Hangburg errichtet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1156 als „Castrum Luterberg“ im Zusammenhang mit der Klärung der Rechtslage des Klosters Mönchröden. Die Burg war zunächst ein Lehen der Grafen von Henneberg an die Familie Sterker. Im Dreißigjährigen Krieg diente die Lauterburg lutherischen Bauern als Zufluchtsort, wurde jedoch 1635 von kaiserlichen Truppen eingenommen, geplündert und niedergebrannt. Nach dem Tod des letzten Schaumburgers auf der Lauterburg im Jahr 1694 wechselte der Besitz mehrfach, bis Herzog Ernst Ludwig von Meiningen das Anwesen 1704 als Mitgift seiner Frau erhielt. Er ließ die Reste der alten Burg abreißen und ein repräsentatives Jagd- und Lustschloss im Rokoko-Stil errichten, das er „Ludwigsburg“ nannte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.3172, 11.0183