Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Laneburg (Löhnberg)

Die Ruine Laneburg in Löhnberg ist ein Bauwerk im mittleren Lahntal, das einst eine Rolle im Herrschaftsbereich der ottonischen Linie des Hauses Nassau spielte. Sie steht auf einem Felssporn über der Lahn, dort, wo der Fluss von einem weiten Tal in eine enge Felsenschlucht übergeht. Bekannt wurde die Laneburg auch durch einen Münzfund im Jahr 2000.
Geschichte+
Die Ursprünge der Laneburg reichen bis in eine fränkische Siedlung namens „Heimau“ zurück, die um 500 n. Chr. existierte und 1254 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Nach 1100 gelangte der Ort in den Besitz der Grafen von Nassau. Im Zuge der nassauischen Bruderteilung von 1255 fiel das Gericht Heimau an Otto I. von Nassau. Sein Sohn Johann mit der Haube ließ die Laneburg zwischen 1321 und 1324 auf dem Schletsberg errichten. Bereits 1324 tauchte der Name „Laneburg“ in einer Urkunde auf. Nach Johanns Tod 1328 ging die Burg an seinen Bruder Heinrich von Nassau-Siegen über, der sie 1344 verpfändete. Ende des 16. Jahrhunderts begannen die Grafen von Nassau-Beilstein/Dillenburg mit dem Umbau zu einem Renaissanceschloss, was zu Konflikten mit den Miteigentümern führte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.5115, 8.2767