Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Kloster Hersfeld

Kloster Hersfeld+
Die Ruine des Klosters Hersfeld in Bad Hersfeld ist eine der größten romanischen Kirchenruinen weltweit. Ursprünglich eine Abtei, dient sie heute als Kulisse für kulturelle Veranstaltungen.
Geschichte+
Die Ursprünge der Stiftskirche liegen in einer Einsiedelei, die Sturmius im Jahr 736 gründete. Bischof Lullus von Mainz wandelte diese zwischen 769 und 775 in ein Benediktinerkloster um und ließ eine größere Kirche errichten. Im Jahr 780 wurden die Gebeine des heiligen Wigbert nach Hersfeld überführt. Abt Bun begann 831 mit dem Bau einer karolingischen Basilika, die 850 unter Abt Brunwart vollendet und geweiht wurde, wobei Wigbert der Hauptpatron wurde. Nach einem Brand im Jahr 1038 begann der romanische Neubau, der 1144 in Anwesenheit König Konrads III. geweiht wurde. Die Kirche und die meisten Klostergebäude wurden 1761 im Siebenjährigen Krieg zerstört, als sie als Nachschubdepot dienten. Bis ins 19. Jahrhundert wurde die Ruine als Steinbruch genutzt, bevor 1828 erste Erhaltungsmaßnahmen begannen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.8666, 9.7030