Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Kirberg

In Kirberg, Hessen, steht die Ruine Kirberg auf einem Felsen. Ihre Geschichte ist geprägt von einem gemeinsamen Bauprojekt zweier Adelsgeschlechter, das aus einer Fehde erwuchs und dem Ort Kirberg einst Stadtrechte verlieh.
Geschichte+
Um das Jahr 1355 begannen die Grafen Gerhard von Diez und Johann von Nassau-Merenberg mit dem Bau der Burg Kirberg. Dieser gemeinsame Entschluss war das Ergebnis einer Schlichtung, die eine Fehde um die Vorherrschaft in Kirberg beendete. Die neue Festung wurde auf einem Schalsteinfelsen errichtet, an dessen Stelle sich zuvor eine Kirche aus dem Jahr 790 befunden hatte. Zeitgleich mit der Burg entstanden eine Kirche und eine Ringmauer für Kirberg, das in diesem Zuge auch Stadtrechte erhielt. Die Nutzung der Anlage währte jedoch nicht lange. Bereits um 1500 wurde ihr Zustand als schlecht beschrieben. Obwohl sie bis zum Ende des 16. Jahrhunderts gelegentlich als Unterkunft für Landesherren diente und bis 1670 ein Wächter präsent war, setzte der Verfall ein. 1673 wurde auf dem Felsen ein Lustgarten angelegt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.3104, 8.1560