Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Kellerburg (Battenberg)

Auf dem Burgberg in Battenberg steht die Ruine Kellerburg, eine historische Stätte, die einst eine Rolle in der Region Waldeck-Frankenberg in Hessen spielte. Heute ist sie frei zugänglich.
Geschichte+
Die Kellerburg wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts von den Grafen von Battenberg errichtet, vermutlich unter der Herrschaft von Werner I. oder Widekind I. von Battenberg und Wittgenstein. Nach ihrer Fertigstellung verlegte Widekind I. seinen Sitz von der alten Grafenburg in die Kellerburg. Die Battenberger Grafen waren aufgrund der strategischen Lage ihrer kleinen Grafschaft zwischen dem Erzstift Mainz und der Landgrafschaft Hessen gezwungen, diplomatisch zu agieren. Bereits um 1227/1228 verlehnten Widekind I. und Hermann von Battenberg die Burg an Landgraf Heinrich Raspe, wurden aber gleichzeitig dessen Burgmannen in Marburg. Es folgten Verhandlungen mit Erzbischof Siegfried II. von Mainz über einen möglichen Verkauf der Burg. Ein erster Verkaufsvertrag von 1234 trat nicht in Kraft, doch im Juli 1238, nach der Teilung der Grafschaft, verkauften Widekind II., Werner III. von Battenberg und Siegfried I. von Wittgenstein ihre Anteile an Erzbischof Siegfried III. von Mainz. Im Jahr 1291 sah sich Graf Hermann von Battenberg aus Geldnot gezwungen, Teile seiner Grafschaft an Mainz zu veräußern, erhielt aber im Gegenzug die Mainzer Hälfte der Kellerburg zurück.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.0159, 8.6383