Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Kallmünz

Auf einem Bergsporn über dem Zusammenfluss von Vils und Naab im bayerischen Markt Kallmünz liegt die Ruine Kallmünz.
Geschichte+
Die Ursprünge der Anlage reichen weit zurück, mit einer vorgeschichtlichen Besiedlung keltischen Ursprungs. Um 900 entstand ein Abschnittswall, der sogenannte „Ungarnwall“, der als Fluchtburg bei den Ungarneinfällen diente. Eine erste urkundliche Erwähnung der Burg erfolgte im Jahr 983. Strategisch günstig zwischen Vils- und Naabtal gelegen, sicherte sie eine alte Reichszollstätte. Im Jahr 1271 wurde Hugo von Kallmünz als bayerischer Ministerialer genannt. Ab 1329 befand sich die Burg im Besitz der Wittelsbacher, wurde jedoch mehrfach verpfändet, unter anderem an Regensburg, Thüringen und Hessen. Nach wechselnden Besitzverhältnissen innerhalb der Wittelsbacher Familie konnte Herzog Albrecht III. Burg und Markt Kallmünz 1459 für Oberbayern zurückgewinnen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.1627, 11.9521