Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Iburg (Bad Driburg)

Die Ruine Iburg bei Bad Driburg in Nordrhein-Westfalen ist eine Höhenburg, deren Ursprünge bis in die Sachsenkriege zurückreichen.
Geschichte+
Die Geschichte der Iburg beginnt im 8. Jahrhundert als sächsische Fliehburg. Neue Forschungen deuten darauf hin, dass die Erwähnung des „castrum Juberg“ in den Fränkischen Reichsannalen für das Jahr 753 sich auf diese Anlage bezieht. Nach der Eroberung durch Karl den Großen wurde hier eine Petrus-Kirche errichtet, und die Burg ging 799 als Schenkung an die Paderborner Kirche. Im Jahr 1134 beherbergte die Iburg kurzzeitig ein Benediktinerinnen-Kloster, bevor Bischof Bernhard II. von Paderborn 1189 eine große steinerne Ritterburg errichten ließ. Im 15. Jahrhundert verlor die Burg an Bedeutung und wurde schließlich 1444 von Otto von Braunschweig zerstört, danach jedoch nicht wieder aufgebaut. Nach dem Aussterben der Ritter von Driburg erbte die Stadt Driburg die Ruine und die umliegenden Wälder. Im Jahr 1900 begannen archäologische Freilegungen und Untersuchungen, die seitdem mehrfach fortgesetzt wurden, begleitet von Erhaltungsmaßnahmen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.7302, 9.0041