Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Hugofels

Auf einem bewaldeten Höhenrücken oberhalb der Alpseen bei Immenstadt im Oberallgäu liegt die Ruine Hugofels, einst Teil einer Doppelburganlage. Ihr Wohnturm mit vier Eckrondellen ist im deutschen Alpenraum selten und geht vermutlich auf französische oder schweizerische Vorbilder zurück.
Geschichte+
Die Ursprünge der Höhenburg Hugofels reichen bis in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück. Sie entstand vermutlich als Vorwerk der südwestlich gelegenen Burg Rothenfels, die zeitgleich von den Herren von Schellenberg errichtet wurde. Um 1332 ging die Anlage an die Grafen von Montfort-Tettnang über. Graf Hugo XIII. von Montfort ließ sich um 1440 auf der Doppelburg nieder und initiierte nach einem Brand ab 1462 Umbauten und Erweiterungen, darunter die Einwölbung des Kellergeschosses. Zu dieser Zeit diente die Burg wohl bereits primär als Vorratshaus, da das Leben auf der tiefer gelegenen Burg Rothenfels bevorzugt wurde. 1525 wurde die Doppelburg angeblich erfolglos von Bauern im Deutschen Bauernkrieg belagert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.5700, 10.2073