Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Hohentrüdingen

Die Ruine Hohentrüdingen, ein Überrest einer Befestigungsanlage, erhebt sich auf einer Anhöhe über dem Ortsteil Hohentrüdingen. Sie galt im Hochmittelalter als die größte ihrer Art zwischen der mittleren Wörnitz und der Altmühl.
Geschichte+
Die Höhenburg Hohentrüdingen wurde Ende des 11. Jahrhunderts von den Reichsgrafen von Truhendingen errichtet. Ihre erste urkundliche Erwähnung fand sie im Jahr 1129 in einem Dokument aus Eichstätt. Die Truhendinger erhielten den Grund für den Bau der Burg als Lehen vom Bischof des Hochstifts Eichstätt und übernahmen Mitte des 12. Jahrhunderts auch die Vogtei über die Besitztümer des Klosters Heidenheim. Die Besitzer wechselten: um 1340 werden die Grafen von Schaumberg genannt, 1359 Albrecht von Wartenberg und 1363 Graf Ludwig von Oettingen. Aufgrund zunehmender Verschuldung der Truhendinger und deren Aussterben im Jahr 1424 ging die Burg bereits 1404 an die Burggrafen von Nürnberg über. Im Jahr 1716 wurde der obere Teil des Turms abgetragen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.0012, 10.6975