Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Herrenbröl

Im Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen, befindet sich die Ruine Herrenbröl, eine ehemalige Niederungsburg, die heute frei zugänglich ist. Ihre Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die Anfänge der Burg Herrenbröl, die wohl als Rittersitz diente, werden im 13. Jahrhundert vermutet, woraus noch einige Überreste wie der Burgbrunnen stammen. Ihre erste urkundliche Erwähnung erfolgte am 8. Oktober 1417 im Zusammenhang mit Besitzungen im Kirchspiel Eitorf. Im 15. Jahrhundert erweiterten vermutlich die Herren von Scheidt die Anlage um einen Turm und weitere Gebäudeteile. Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte die Burg durch Heirat in den Besitz der Familie von Martial. Nach dem Tod von Franz Ferdinand Clemens von Martial im Jahr 1831 wurde sein Erbe, die Hälfte von Herrenbröl, unter seinen Nachkommen aufgeteilt. Die komplizierten Erbverhältnisse führten dazu, dass der Besitz 1833 an Carl Hundhausen verkauft wurde, der ihn kurz darauf weiterveräußerte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.8379, 7.4508