Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Heinsberg

Die Ruine Heinsberg auf dem Burgberg in der gleichnamigen Stadt ist die größte erhaltene Motte des Rheinlandes.
Geschichte+
Bereits im 9. Jahrhundert errichteten die Herren von Heinsberg auf dem Burgberg ihren Stammsitz, eine sogenannte Randhausburg. Das Areal, ein natürlicher Geländesporn am Rande des Rurtales, wurde durch Abgrabungen in Burg- und Kirchberg geteilt, wobei der Burgberg zusätzlich erhöht wurde. Eine künstliche Trennung durch einen Graben separierte die Hauptburg von der Vorburg, dem heutigen Kirchberg, auf dem später die Stiftskirche St. Gangolf entstand. Im 12. Jahrhundert erhielt der Burgberg massive Umfassungsmauern. Nachdem die Herrschaft Heinsberg durch Heirat und Erbgang an das Herzogtum Jülich überging, diente die Burg ab 1484 als Sitz des herzoglich jülichschen Amtmannes.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.0604, 6.0933