Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Hagenbeck (Dorsten)

Die Ruine Hagenbeck in Dorsten, Nordrhein-Westfalen, ist ein Überrest eines ehemaligen Rittersitzes am Nordufer der Lippe.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung von „Hagenbeke“ findet sich um 1150 im Urbar der Benediktinerabtei Werden. Im Jahr 1217 wird erstmals ein Mitglied des Adelsgeschlechts, Gerhardus de Hagenbeck, genannt. Die Ritter von Hagenbeck dienten als Ministeriale der Bischöfe von Münster. Im Jahr 1315 verkauften die Brüder Everhard und Tillmann von Hagenbeck die Burg an Bischof Ludwig von Münster als „Offenhaus“, wobei die vereinbarten Nutzungsrechte des Bischofs jedoch nie ausgeübt wurden. Die Burg, die bis 1410 eine Familienburg blieb, war strategisch an einer Lippefurt gelegen, an der Grenze des Fürstbistums Münster zur Grafschaft Kleve und zum kurkölnischen Vest Recklinghausen. Nach 1338 wurden die ursprünglichen Hügelburgen durch neue Häuser ersetzt. Im 14. Jahrhundert kam es zu Konflikten innerhalb der Familie, als Johan de jonge sich den Grafen von Kleve zuwandte und in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt wurde, was zur Belagerung und zum Verlust seiner Anteile an der Burg führte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.6677, 6.9139