Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Gutenburg

Die Ruine Gutenburg, eine einstige Höhenburg, steht auf einem Felssporn am Rande des Südschwarzwaldes, wo das Tal der Schlücht in den Klettgau übergeht. Ihre Lage auf einem Granithügel machte sie zu einem Stützpunkt in der Region.
Geschichte+
Die Ursprünge der Gutenburg reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück, als das Kloster St. Gallen einen Turm errichtete, um seine Besitztümer zwischen Alb und Schlücht zu schützen. Im Jahr 1128 vergab das Kloster den Turm samt Ländereien an eine Adelsfamilie, die daraufhin eine Burg um den Turm baute und diese als ihr Eigentum betrachtete. Urkundlich erwähnt wurde 1128 ein Rudolfus de Gutenburch. Ab 1187 ging der Besitz an die Herren von Gutenburg über, ein Ministerialengeschlecht aus dem Aargau, das der Burg ihren Namen gab. Im 13. Jahrhundert lebte hier möglicherweise der Minnesänger Ulrich von Gutenburg. Im Jahr 1276 verkauften Conrad und Berchthold von Gutenburg zahlreiche Güter an das Kloster St. Blasien. Anfang des 14. Jahrhunderts, wohl 1302, wechselte die Burg aus Geldnot der Nachkommen Rudolfs von Gutenburg an Heinrich II. von Kränkingen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.6553, 8.2503