Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Grimmenstein (St. Margrethen)

1254 erscheint die Familie von Grimmenstein mit Konrad erstmals in den Urkunden. Dieser Dienstmann des Abtes von St.Gallen gehörte ursprünglich zur Familie von Falkenstein und nannte sich seit der Errichtung der namengebenden Burg «von Grimmenstein». Die Familie von Falkenstein/von Grimmenstein starb kurz vor 1315 aus.
Deshalb übergab der Abt von St.Gallen die Burg 1315 dem Freiherrn Wilhelm von Enne aus dem Südtirol. Dieser soll durch die Habsburger von seiner Stammburg im heutigen Montan, südlich von Bozen, vertrieben worden sein.
Schicksal der Burg
Grimmenstein war unter den von Enne mindestens drei Mal in kriegerische Ereignisse verwickelt: 1361 wurde sie in einer Fehde erobert. 1405 zerstörten sie Appenzeller und St.Galler teilweise. Nach 1410 bauten Georg II. und Wilhelm VI. von Enne die Burg wieder auf. Die Brüder gerieten wegen eines Überfalls auf ein Schiff mit der Stadt Konstanz in Konflikt. Georg II. wurde deswegen in Konstanz verhaftet und vor Gericht gestellt. Im Austausch gegen die Freiheit musste er versprechen, seine Burg zu zerstören. Nach Aegidius Tschudis Chronik sollen 1416 mehr als sechzig Mann acht Tage damit beschäftigt gewesen sein, sie zu brechen. Die Ruine diente danach lange als Steinbruch. Mit Georg II. starb die Familie von Enne 1436 aus.
Lage und Aussehen
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.4528, 9.6129