Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Fürth am Berg

Einst eine Schutz- und Amtsburg, liegt die Ruine Fürth am Berg auf einem Bergsporn oberhalb des gleichnamigen Ortes in Bayern. Obwohl heute nur noch wenige Spuren sichtbar sind, prägte ihre Geschichte die Region.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Fürth am Berg, damals als Feste Furttenberg bekannt, erfolgte im Jahr 1317. Unter der Lehnsherrschaft der Bamberger Bischöfe diente sie als zentraler Verwaltungssitz. Amtmänner, oft aus dem fränkischen und thüringischen Adel stammend, übten hier Gerichtsbarkeit aus, zogen Zehnt und Geleitzoll ein und forderten Frondienste. Verschiedene Adelsgeschlechter bewohnten die Burg, darunter ab 1359 Berthold Schenk von Siemau, später die Herren von Schaumberg (1383 und 1601) und ab 1502 die Herren von Rosenau. Zwischen 1590 und 1601 waren die Herren von Brandenstein und die Herren von Würtzburg abwechselnd Besitzer. Die letzte Bewohnerfamilie, die Nürnberger Pömer von Diepoltsdorf, verließ die Burg 1660 und zog in ein nahegelegenes Rittergut im Dorf. Danach begann der Verfall der Anlage. Im Jahr 1740 gab der Bamberger Bischof den Amtssitz auf, und die Burgruine wurde von den Dorfbewohnern als Steinbruch genutzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.2790, 11.1511