Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Friedewald

In der Gemeinde Friedewald, im östlichen Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Hessen, liegt die Ruine Friedewald, eine ehemalige Wasserburg, auf etwa 384 Metern über dem Meeresspiegel.
Geschichte+
Die frühe Besiedlung des Burggeländes wird vermutet, da Friedewald an der Kreuzung zweier alter Handelsstraßen lag: der Geleitstraße durch die Kurzen Hessen und einer Route zwischen Bremen und Nürnberg. Bei Ausgrabungen im Burghof im Jahr 1983 wurde eine Scherbe aus dem 11. oder 12. Jahrhundert sowie die Grundmauern eines ersten Steingebäudes aus dem 13. oder 14. Jahrhundert entdeckt. Dieses Gebiet gehörte spätestens im 10. Jahrhundert zur Abtei Hersfeld. Im Jahr 1302 wurde das Amt Friedewald erstmals erwähnt, als der Abt den Ort an die hessischen Landgrafen verlehnte, die bereits 1306 das Geleitrecht erhielten. Die Burg entwickelte sich zu einem Verwaltungssitz und Jagdschloss der Landgrafen. Landgraf Heinrich III. von Hessen-Marburg erwarb 1476 Besitzanteile und beauftragte Hans Jakob von Ettlingen mit dem Umbau zu einer Übergangsform zwischen hochmittelalterlichem Bergfried und spätmittelalterlicher Bastion mit vier Ecktürmen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.8805, 9.8568