Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Freudenburg

Die Ruine Freudenburg liegt auf einem westlichen Ausläufer des Eiderberges in der Ortschaft Freudenburg im Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz. Die Höhenburg, einst Teil eines Schutzsystems, bietet auch in ihrem ruinösen Zustand einen Einblick in mittelalterliche Wehrarchitektur.
Geschichte+
Erbaut wurde die Freudenburg zwischen 1330 und 1337 unter König Johann von Böhmen, der zugleich Graf von Luxemburg war. Ihr Zweck war die Sicherung des Eiderberges als strategisch wichtiger Punkt zwischen Trier und Luxemburg. Später ging die Burg in den Besitz seines Onkels, des Trierer Erzbischofs und Kurfürsten Balduin von Luxemburg, über. Im 15. Jahrhundert setzte der Verfall der Anlage ein. 1589 gelangte sie an die Trierer Reichsabtei St. Maximin und wurde unter Abt Reiner Biewer wiederhergestellt. Ihre Zerstörung erfolgte 1646 im Zuge eines Konflikts zwischen der Abtei und dem Kurfürstentum Trier, als Kurfürst Philipp Christoph von Sötern die Burg besetzte. Nach der Säkularisation kam die Ruine zunächst an die Vereinigten Hospizien, bevor sie 1861 an die Gemeinde Freudenburg verkauft wurde. Sicherungsarbeiten fanden 1908 und erneut 1980 statt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.5397, 6.5300