Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Freienstein
Auf einem Hügel oberhalb eines Rebbergs in der Gemeinde Freienstein-Teufen im Kanton Zürich, Schweiz, steht die Ruine Freienstein, eine ehemalige Höhenburg.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Freienstein reichen bis etwa 1250 zurück, als sie von einem Freiherrn von Tengen errichtet wurde. Nur vier Jahre später, im Jahr 1254, schenkte Conrad de Tengen die Burg seiner Tochter Ita und deren Ehemann, Freiherr Egolf von Hasle. Mit dieser Schenkung erfolgte die erste urkundliche Erwähnung der Anlage. Egolf und seine Nachfahren nahmen daraufhin den Namen „von Freienstein“ an, der auch dem umliegenden Dorf seinen Namen gab. Im Jahr 1302 veräußerte Egolf mit Zustimmung seiner Söhne Heinrich und Johannes den Meierhof Freienstein an das Kloster Töss. Die Burg erlebte um 1334 oder 1338 eine Zerstörung durch Zürcher Bürger, wurde jedoch wieder aufgebaut. Mit Johannes von Freienstein starb das Geschlecht 1360 im Mannesstamm aus. In den folgenden Jahrzehnten wechselten die Besitzer mehrfach. 1443 wurde die Burg erneut in Brand gesteckt, diesmal von Winterthurern und Diessenhofern, nachdem der damalige Besitzer, Ritter Herrmann Künsch, einen Mann aus der Grafschaft Kyburg gefangen genommen hatte. Der Gefangene erstickte im Rauch.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.5339, 8.5871