Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Forstenberg

Bei Karlstein, einem Ortsteil von Regenstauf im bayerischen Landkreis Regensburg, liegt die Ruine Forstenberg, einst eine hochmittelalterliche Adelsburg.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Forstenberg liegen vermutlich im 13. Jahrhundert, als sie von den Herren von Forstenberg, Ministerialen der Herren von Hohenfels, als Stammsitz errichtet wurde. Nach 1330 wechselte die Burg in den Besitz von Friedrich dem Hofer, der sich fortan „von Vorchtenberg“ nannte. Im Jahr 1393 erwarb Landgraf Johann von Leuchtenberg die Anlage, der auch für den Bau von Schloss Karlstein verantwortlich war. Unter seiner Ägide begann der Bau einer Vorburg, die jedoch unvollendet blieb, da die Burg bereits 1404 an Jakob Muracher überging. Heinrich Zenger erwarb Forstenberg im Jahr 1460, zusammen mit Schloss Karlstein. Der Ausbau des Schlosses in Karlstein führte wohl zum allmählichen Verfall der Burg Forstenberg, die spätestens im 17. Jahrhundert endgültig aufgegeben wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.1515, 12.1642