Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Forstegg (Sennwald)

Die Ruine Forstegg, eine Burganlage im Schweizer Kanton St. Gallen, genauer in der Gemeinde Sennwald, steht auf einem kleinen Hügel am Rande des Schlosswaldes im Rheintal.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Forstegg reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als sie um 1200 von den Freiherren von Sax errichtet wurde, um deren Besitzungen im Rheintal zu sichern. Nach einer Herrschaftsteilung im Jahr 1248 fiel die Burg an Ulrich II. von Sax, der die Linie Sax-Hohensax begründete. Im 14. Jahrhundert entstand durch weitere Erbteilungen eine Seitenlinie Hohensax-Forstegg unter Ulrich IV. Stephan, deren Herrschaft neben der Burg auch mehrere Dörfer umfasste. Ulrich Eberhard IV. erweiterte den Besitz 1396 um Sennwald. Während des Alten Zürichkrieges blieb Forstegg dank der neutralen Haltung seines Herrn, Ulrich Eberhard IV., unversehrt, im Gegensatz zu anderen Burgen der Region. Später suchte Albrecht I. von Sax-Forstegg die Anlehnung an die Eidgenossenschaft. Nach seinem Tod wurde sein Sohn Ulrich VII. Bürger von St. Gallen und löste die verpfändete Herrschaft 1481 mit Beute aus den Burgunderkriegen wieder ein. 1499 erhielt er weitere Ländereien von der Eidgenossenschaft. Im Jahr 1585 wurde die Burg, die nun das Zentrum der Freiherrschaft Sax-Forstegg bildete, um einen neuen Palas ergänzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.2458, 9.4959