Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Fluhenstein

Die Ruine Fluhenstein, eine Burganlage, erhebt sich am südlichen Ortsrand von Berghofen im Oberallgäu. Trotz ihres desolaten Zustands zieht sie Besucher an.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Fluhenstein reichen ins 14. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1361 teilten die Brüder Marquard und Oswald von Heimenhofen ihren Besitz auf. Oswald erwarb 1362 die Herrschaft Berghofen vom Abt des Stiftes Kempten und verlegte den Burgsitz auf eine Felskuppe. Er erweiterte seinen Besitz systematisch. Sein Sohn Berthold diente 1398 den Herzögen von Bayern. 1413 teilten Berthold und Ulrich von Heimenhofen ihren Besitz erneut, wobei Ulrich auf Fluhenstein blieb. Aufgrund von Überschuldung musste Erkinger, Bertholds Sohn, seinen Anteil 1440 an den Augsburger Bischof Peter von Schaumberg verkaufen. Nach der Tötung eines bischöflichen Leibeigenen durch Ulrich und Hans von Heimenhofen besetzten 1444 Truppen des Hochstifts Augsburg die Burg. 1463 belagerten das Bistum Augsburg und Graf Hugo von Montfort die Burg erneut, nachdem Ulrich von Heimenhofen in Fehde mit der Reichsstadt Kempten lag. 1477 verkaufte Jörg d.Ä.
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Lage: 47.5175, 10.3008