Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Dorfelden (Niederdorfelden)

Eine einstige Wasserburg, die Ruine Dorfelden, liegt in Niederdorfelden im Main-Kinzig-Kreis in Hessen. Errichtet auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel, wird sie von der Nidder umflossen, die auch den ringförmigen Wassergraben speist.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Dorfelden datiert auf das Jahr 1234, im Rahmen einer Erbteilung zwischen Reinhard III. und Heinrich von Dorfelden. Das Geschlecht derer von Dorfelden, das sich später nach Hanau benannte, trat vermutlich die Nachfolge der Herren von Buchen an, die zuvor in dieser Region belegt waren. Die Burg wechselte mehrfach den Besitzer und wurde verpfändet, unter anderem an die Falkensteiner und Rienecker. Im Jahr 1333 übertrug Ulrich II. von Hanau die Burg an Herzog Rudolf von Sachsen, der einen befestigten Stützpunkt auf dem Weg nach Frankfurt am Main benötigte. Die Burg Dorfelden verlor an Bedeutung, ihre Funktionen wurden vom benachbarten Junkerhof übernommen, und sie verfiel zusehends. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurden Sicherungsmaßnahmen ergriffen, um die letzten Mauerreste zu erhalten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.1969, 8.8025