Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Dießenstein

Die Ruine Dießenstein, eine einstige mittelalterliche Festung, steht auf einem Felsen direkt an der Ilz im Bayerischen Wald. Ihr Name, abgeleitet vom mittelhochdeutschen Wort „dießen“ für „rauschen“, verweist auf den Fluss unterhalb der Anlage. Die strategische Lage über den größten Stromschnellen der Ilz machte sie zu einem wichtigen Punkt an einem historischen Handelsweg.
Geschichte+
Die Ursprünge der Festung Dießenstein reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Edlen von Hals hier einen Burgstall gründeten. Im Jahr 1347 erhielt Schweiker II. Tuschl den Auftrag, die Feste Dießenstein neu zu errichten oder wiederaufzubauen. Zusammen mit vier weiteren Familienmitgliedern der Tuschl entstand die Anlage auf bayerischem Grund. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten verkaufte die Familie Tuschl die Feste 1378 an die Frauenberger, die sie kurz darauf an die bayerischen Herzöge weitergaben. Diese setzten Pfleger ein und errichteten das Gericht Diezzenstayn. Fast 400 Jahre lang blieb Dießenstein in herzoglichem Besitz, verlor jedoch an Bedeutung.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.7675, 13.4021