Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Daisbach

Die Ruine Daisbach, einst eine Wasserburg und später ein Wasserschloss, liegt in Daisbach, einem Stadtteil von Waibstadt. Die Anlage ist der Überrest eines unvollendeten Barockschlosses.
Geschichte+
Die Ursprünge der Wasserburg Daisbach reichen vermutlich bis ins Jahr 1200 zurück. Eine erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1366, als Kuntz von Massenheim die Anlage und das Dorf an die Herren von Venningen veräußerte. Um 1400 wurden umfangreiche Aus- und Umbauten vorgenommen. Im Jahr 1446 ging das Erbe an die Tochter des Besitzers über, die mit Matthias von Rammung verheiratet war. 1497 gelangte die Burg in den Besitz von Albrecht V. Göler von Ravensburg. Kaiser Rudolf II. bestätigte den Gölern von Ravensburg im Jahr 1607 den Besitz der „Feste“, die jedoch im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Karl Eberhard von Göler begann 1730 mit einem Wiederaufbau, der als „ganz neues Schloss“ bezeichnet wurde, aber durch seinen Tod unvollendet blieb. Ein Notdach stürzte 1844 ein, und die Anlage verfiel, wobei sie auch als Steinbruch diente.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.2950, 8.8771