Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Clingenburg

In Klingenberg am Main, im Landkreis Miltenberg in Bayern, steht die Ruine Clingenburg, eine staufische Höhenburg. Ihre Lage am Westrand des Spessarts, umgeben von terrassierten Weinbergen, macht sie zu einem markanten Wahrzeichen der Region.
Geschichte+
Die Ursprünge der Clingenburg reichen bis ins Jahr 1100 zurück, als Conradus Colbo, ein Schenk von Limpurg und Mundschenk Kaiser Friedrich Barbarossas, die Burg errichten ließ. Sie ersetzte eine kleinere Anlage, die Alte Burg. Im Jahr 1177 wurde der Name „Clingenburg“ erstmals urkundlich erwähnt, als Conradus Colbo sich selbst als „prinzerna de Clingenburg“ bezeichnete. Mitte des 13. Jahrhunderts lebten noch drei Schenken auf der Burg, darunter Conrad, dessen Witwe Guda die Clingenburg in ihre zweite Ehe mit Conrad von Bickenbach einbrachte. Diese Verbindung begründete das Geschlecht der Bickenbacher, das über 250 Jahre lang viele einflussreiche Persönlichkeiten hervorbrachte. Nach dem Aussterben der Bickenbacher im späten 15. Jahrhundert fiel die Burg an das Erzstift Mainz. Der eingesetzte Amtmann Johann Leonhard Kottwitz von Aulenbach zog jedoch bald in sein Stadtschloss und überließ die Clingenburg dem Verfall.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.7825, 9.1843